Sicherheit mit der Federbruchsicherung für Sektionaltore

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Eine Federbruch-Fangvorrichtung verhindert den gefährlichen Absturz eines hand- oder kraftbetätigten Tores

Sicherheit mit der Federbruchsicherung für Sektionaltore – wichtig für Ihren Betrieb

Gemäß der DGUV Vorschrift 1, der Betriebssicherheitsverordnung, der Arbeitsstättenverordnung § 3 und § 4, der ASR A1.7 - Türen und Tore - und der DIN EN 12604 müssen Tore, die nach oben öffnen, beim Auftreten eines Fehlers gegen Absturz gesichert sein. Fehler, die zum Absturz eines Tores führen können, sind z. B. der Bruch von Tragseilen, von Getrieben oder der Gewichtsausgleichfedern. Mit einer Federbruch-Fangvorrichtung sind Sie und Ihr Tor auch im Ernstfall ausgezeichnet vor einem Torabsturz abgesichert.

Gefahren bei einem Federbruch am Sektionaltor – Sicherheit mit Federbruchsicherungen

Federbruch-Fangvorrichtungen sind als Sicherung für hand- oder kraftbetätigte Tore vorgeschrieben. Diese sogenannten Federbruchsicherungen verhindern im Falle eines Bruchs der Gewichtsausgleichfeder den gefährlichen Absturz des Tores. Sie erfüllen damit eine der wichtigsten Sicherheitsfunktionen am Tor und gewährleisten die Sicherheit und den Gesundheitsschutz des Torbenutzers. Die Federn spannen sich bei jedem Öffnungs- und Schließvorgang. Beispielsweise durch Materialermüdung kann es demzufolge zu Federbrüchen kommen.

Warum ist eine Federbruch-Fangvorrichtung an Toren notwendig?

Bei einem eventuellen Federbruch muss das gesamte Torgewicht von bis zu 1.000 kg durch die Federbruch-Fangvorrichtung gehalten werden. Um in diesem Fall Personen- und Sachschäden zu vermeiden, müssen Federbruch-Fangvorrichtungen verwendet werden, die im Rahmen eines Konformitätsbewertungsverfahrens durch den Torhersteller für das Tormodell und den Federtyp geprüft wurden.

Der fachgemäße Einbau dieser Federbruch-Fangvorrichtung muss in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Torherstellers durch speziell geschulte „Befähigte Personen“* erfolgen, um die Sicherheit bei einem Federbruch zu garantieren. Doch neben dem Einbau müssen kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore laut Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) regelmäßig geprüft, gewartet und betrieben werden. Diese wiederkehrenden Prüfungen zur Sicherheit der Sektionaltore dürfen nur von „Befähigten Personen“ durchgeführt werden, die über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen.

*) Alle Techniker von ASSA ABLOY Entrance Systems sind durch ihre Ausbildung und Erfahrung „Befähigten Personen“ des Herstellers im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung und den Technischen Regeln für Arbeitsstätten Türen und Tore (ASR A1.7).

Federbruchsicherung bei Sektionaltoren - Rechtsgrundlagen

Die allgemein anerkannten Regeln der Technik wie EN13241-1, Önorm und AUVA-Vorschriften (Österreich), Suva-Regeln (Schweiz) und DIN, VDE-Richtlinien, DGUV-V (Deutschland) basieren auf Bestimmungen der EU über das Inverkehrbringen von technischen Einrichtungen und Geräten, mit dem Ziel die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu verbessern. Hierzu zählt auch die Verwendung von Federbruch-Fangvorrichtungen zur verbesserten Sicherheit bei Federbrüchen an Sektionaltoren im Rahmen der allgemeinen Torsicherheit.