Einfach nachhaltig: Die neue Sri-Charleroi Feuerwache

Die Haltung des belgischen Architekten Philippe Samyn zu Nachhaltigkeit erinnert an den US-amerikanischen Designer und Querdenker Buckminster Fuller, der davon überzeugt war, dass alle Architekten das Gewicht ihrer Bauwerke kennen sollten. „Die Ressourcen sind knapp“, erklärt Samyn. „Je weniger Materialien Sie verwenden, desto besser ist das für unseren Planeten.“

Um besser zu verstehen, was er damit meint, sollten Sie die Fassade seiner Feuerwache in Charleroi betrachten. Sie besteht aus zwei Hauptelementen. Im Erdgeschoss sichern 48 verglaste Sektionaltore die 48 Lösch- und Rettungsfahrzeuge. Und das Obergeschoss ist von einer dünnen Haut aus perforiertem, gewelltem Stahl verkleidet, die zweieinhalb Meter über die Dachterrasse herausragt, um dort den Gemüsegarten, die Sitzbereiche und eine Laufbahn gegen den Wind zu schützen.

Die schlanken Sektionaltore sind in einem ununterbrochenen Kreis so angeordnet, dass das Gebäude beinahe zu schweben scheint. Wenn die Tore aufgleiten, scheint das ganze Erdgeschoss beinahe zu verschwinden und Sie können hinter den Löschfahrzeugen bis zum festen Kern in der Mitte des Gebäudes blicken. „Wir haben versucht, die einfachsten, kostengünstigsten, funktionalsten und nachhaltigsten Sektionaltore zu verbauen“, sagt Samyn. Und so verleiht das schlanke Design in Kombination mit starker Zuverlässigkeit der Sektionaltore dem Gebäude eine Leichtigkeit, die ihrerseits ein klarer Ausdruck für die Nachhaltigkeit der gesamten Gestaltung der Sri-Charleroi Feuerwache bildet.

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